Nach dem Unfall bei der Achterbahn „Jetline“ im Juni 2023, wurde der schwedische Vergnügungspark Gröna Lund zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Ebenfalls wurde der Hersteller wegen eines entscheidenden Teils, das zum Unfall führte vor Gericht mit einer hohen Geldstrafe belegt.
Das Bezirksgericht Stockholm kam zum Entschluss, dass es grobe Mängel bei der Herstellung und Bestellung der Ersatzteile gab und diese führten dann zum tödlichen Unfall. Es wurden zum Bsp. keine Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass Schweißarbeiten von einem ausreichend qualifizierten Unternehmen/Schweißer durchgeführt wurden.
Die Strafe für Gröna Lund liegt bei 5.200.000 schwedischen Kronen, das sind rund 460.000 €, das insolvente Wartungsunternehmen (Mekaniska Werkstad) Göteborgs wurde mit einer Geldstrafe von 1.300.000 Kronen, also 115.000 € belegt. Das Unternehmen „Mekosmos“ das beteiligt war, wurde vollständig freigesprochen. Die Achterbahn wurde in der Vergangenheit schon komplett aus dem Park entfernt.
Bildquelle: Gröna Lund