Freizeitparks im Test

Freizeitparks, allein das Wort weckt in vielen Glücksgefühle und manchem sogar Adrenalin. Hier gibt es alles was das Herz begehrt, ob Free-Fall-Tower, die höchste/schnellste Achterbahn der Welt oder schwindelerregende Kettenkarussells, viele Menschen verbringen sogar ihren gesamten Urlaub in Freizeitparks! Es gibt aber auch Freizeitparks, die zum Gruseln sind, das sind meist Freizeitparks, die ihre Pforten für immer schließen mussten. Gespenstische Stille, rostige Fahrgeschäfte und bizarre Friedhöfe lehren dann bei Nacht das Gruseln. Wir geben euch eine Übersicht der Freizeitparks, die schon lange ihre Tore schließen mussten.
Aber Vorsicht, Betreten auf eigene Gefahr!


Okpo-Land (Südkorea):

 
Schöne 20 Jahre lang war das „Okpo-Land“ ein beliebter Freizeitpark in Südkorea. 1990 wurde zum ersten Mal ein kleines Mädchen durch eine der Attraktionen im Park tödlich verletzt und 9 Jahre später wurde erneut ein Mädchen aus demselben Fahrgeschäft, eine Bahn mit gelben Enten, geschleudert und auch diese starb an den Folgen des Unfalls. Daraufhin wurde der Park sehr kurzfristig geschlossen, weshalb auch heute noch Müll von den Besuchern herumliegt.
Foto: Pinterest

(Foto: Pinterest)

Gulliver´s Kingdom (Japan):

In Japan hat ein Freizeitpark im Jahr 2001 geschlossen, Grund hierfür ist der höchst ungünstige Standpunkt, denn der Freizeitpark liegt ganz in der Nähe des Aokigahara-Waldes, dieser ist dafür bekannt, dass sich dort fast jedes Jahr 200 Menschen das Leben nehmen. Da hätte man doch mehr einen Halloween-Park daraus machen können.

(Foto: merkur.de)

Freizeitpark Pripjat (Ukraine):
Diesen Freizeitpark müsste jeder kennen! 5 Tage vor der offiziellen Eröffnung passierte die Katastrophe, und zwar am 26.4.1986, da explodierte der Reaktor 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl, die radioaktive Wolke verstrahlte großflächige Gebiete in Weißrussland, Ukraine und Russland. Der Park wurde für die Arbeiter im Kernkraftwerk gebaut und für deren Familien und war sogar kurzfristig nur an einem Tag nach dem Super-Gau geöffnet und wurde aber sofort danach evakuiert. Früher haben bis auf einige Wissenschaftler, Journalisten und Neugierige niemand weiter den Park betreten, mittlerweile ist die Geisterstadt für den Tourismus freigegeben.
Die Strahlung selbst ist, wenn man in der Nähe des Atomkraftwerkes sein sollte ungefährlich und sollte die Strahlung von einem Flugzeugflug nicht übersteigen. Trotzdem sollte man bei einem Besuch auf einiges achten, zum Beispiel keine Gegenstände vom Boden aufheben, schauen und nicht anfassen heißt das Motto.
 

(Foto: Planet Wissen)

Dadipark (Belgien):
Belgien bietet viele Freizeitparks an, Bsp. (Walibi Belgien, Bobbejaanland etc.), aber ein Park gab es mal, den du evtl. noch nicht kanntest. Im belgischen Moorslede gab es den Dadipark, dieser zog kurz nach seiner Eröffnung zahlreiche Besucher an und wurde 1950 eröffnet. Im Jahr 2000 wurde einem Jungen auf der Wildwasserbahn im Park der Arm abgerissen, der Parkbesitzer wurde wegen des Unfalls nicht bestraft.
Die Besucher bekamen daraufhin Sicherheitsbedenken, dies zeigte sich in den stetig zurück gehenden Besucherzahlen, sodass der Park 2002 seine Pforten schloss. Die einzigen Besucher, die der Park zurzeit zählt, sind Graffiti-Künstler, Fotografen und Randalierer.
 

(Foto: Wikepedia)

Holy Land (USA):
Man könnte meinen, das der Besitzer des alten „Holy Land“ neu auferstanden wäre und ein neues Holy Land Experience errichtet hätte, das wir heute kennen, aber zum Anfang:
Das „Holy Land“ war ein biblisch geprägter Themenpark, so wie das heutige Holy Land Experience, aber diesen besuchten „nur“ 40.000 Besucher jedes Jahr. Der Erfinder John Greco verstarb im Jahr 1986 und danach übernahm eine Gruppe von Nonnen den Parkbetrieb. Nachdem die Nonnen aber diese bizarre Anlage nicht mehr der Öffentlichkeit zugänglich machen wollten, zerfielen die errichteten Bauten nach und nach und somit war der Park dem Untergang geweiht.
 

(Foto: Tripadvisor)

Freizeitpark (Indonesien):
Jetzt geht es ganz schön tief rein in die Geschichte, denn nicht einmal ich kannte diesen Freizeitpark! In Indonesien gab es einen Freizeitpark, der hatte keine 4 Jahre lang geöffnet und vor diesem Freizeitpark fürchten sich die Anwohner auch heute noch vor der düster gestalteten Anlage, dass sie das Grundstück meiden. Natürlich wie es auch ist, hält sich das Gerücht, das es hier spuken soll und was noch kurioser ist, es sollen noch im Park Krokodile lauern, die damals Teil einer Attraktion waren und nach der Schließung einfach im Park gelassen wurden. Somit Betreten auf eigene Gefahr!
 
(Foto: ikimasho.net)


Six Flags New Orleans (USA):

Nicht nur Menschen können Schuld sein, das ein Freizeitpark verlassen/geschlossen wird, sondern auch Naturkatastrophen. Vor 18 Jahren verursachte der Hurrikane Katrina im US-Bundesstaat Louisiana in der Stadt New Orleans, die ja bekanntlich sehr oft von Hurrikanes getroffen wird, erhebliche Schäden, davon war nicht nur die Stadt betroffen, sondern auch deren Freizeitpark. Dass sich die Stadt fast ganz erholt hat, ist ja kein Geheimnis, aber leider konnte sich der Freizeitpark nicht davon erholen, dieser wurde damals komplett überschwemmt, somit sind die meisten Attraktionen mittlerweile stark verrostet und das Betreten gefährlich bzw. verboten.
Es halten sich aber nicht alle an die Verbote und somit bewachen Sicherheitskräfte die Anlage rund um die Uhr.
 
(Foto: Parkerlebnis Freizeitpark-Magazin)


Dogpatch (USA):

Der Freizeitpark Dogpatch ist kurios und sehr faszinierend, sei es der verlassene Park so auch die Geschichte dahinter. Dogpatch wurde bereits 1968 eröffnet und in kurzer Zeit zum Publikumsmagnet. Bei Erfolg expandiert man weiter, so eröffneten die Investoren einen weiteren Themenpark. Mit diesem neuen Themenpark wuchsen die Geldsorgen und das Geld wurde immer knapper, sodass schließlich beide Anlagen geschlossen werden mussten. Der Park wurde sogar in Ebay per Startgebot versteigert für schlappe 1 Millionen US-Dollar, aber keiner wollte diesen. Jetzt wird es kurios, obwohl der Park schon ewig geschlossen war, fuhr ein Teenager im Jahr 2005 mit seinem Auto durch den Park und wurde dabei von einem Draht, der zwischen zwei Bäumen geschnürt war, beinahe geköpft. Da fragt man sich, was der Junge auf dem Grundstück zu suchen hatte und wieso ein Draht gleich mal ein ganzes Auto spalten konnte. Fakt ist, es ist nicht die USA, wenn man hier auch nicht den Parkbetreiber verklagen kann. Der Besitzer wurde verurteilt, konnte dem Teenager aber kein Schmerzensgeld zahlen, sodass der Freizeitpark auf den Teenager übertragen wurde. Anscheinend konnte der Junge dem Park auch kein neues Leben einhauchen, den der Park steht bis heute leer. Gruselgeschichten am Lagerfeuer….
 
(Foto: Wikepedia)


River Country (USA):

River Country wurde 1976 erbaut und war der erste Wasserpark von Walt Disney. Es strömten bis 1980 tausende Besucher in den beliebten Freizeitpark.
Ein elfjähriger Junge fing sich einen gefährlichen Parasiten im Parkgewässer ein und verstarb in nur kurzer Zeit. Der Park wurde daraufhin nicht geschlossen und blieb weitere 21 Jahre geöffnet. Mehrere Unfälle in der Folgezeit wurden dem Park zum Verhängnis und so schloss dieser am  1. September 2001 endgültig und ist dem Verfall ausgesetzt.
 

(Foto: Theme Park Tourist)

Spreepark (Deutschland):
Der Spreepark in Berlin wurde 1969 unter dem Namen Kulturpark Plänterwald im damaligen Ost-Berlin eröffnet und war ein Vergnügungspark im Norden des Plänterwaldes im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick und mit jährlich etwa 1,7 Millionen Besuchern der einzige Freizeitpark der DDR. Der Freizeitpark sollte 1991 zu einem Freizeitpark westlichem Vorbilds umgestaltet werden, spätestens ab 1999 wurde daraus nichts mehr, der Park hatte mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und die Besucherzahlen brachen auf zuletzt 40.000 im Jahr ein.

Im Jahr 2001 meldete die Spreepark GmbH & Co. KG Insolvenz an. Damit nicht genug, setzte sich der Inhaber Norbert Witte mit seiner Familie und Mitarbeitern zu seinem zweiten Freizeitpark ins peruanische Lima ab und nahm zahlreiche Attraktionen mit. Seit 2002 wurde der Park nicht mehr dauerhaft für Besucher geöffnet, seitdem verwahrlost das Gelände.

Der peruanische Freizeitpark ging auch nach einer Zeit insolvent und am 19. Mai 2004 wurde der Inhaber (Witte) in Deutschland zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt, er hatte versucht, im Mast des Fahrgeschäftes „Fliegender Teppich“ 167 kg Kokain von Peru nach Deutschland zu schmuggeln. Wittes Sohn Marcel wurde im Oktober 2006 von einem peruanischen Gericht ebenfalls wegen des Drogenschmuggels zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt. Seit Mai 2008 ist Norbert Witte wieder auf freiem Fuß und wurde offenbar erneut als Verwalter des Spreeparks eingesetzt. Der ehemalige Freizeitpark wird rund um die Uhr von einem Sicherheitsdienst bewacht. Viele Gebäude sind einsturzgefährdet, das Riesenrad lief außer zu einem Probedreh am 7. November 2009 nicht mehr kommerziell. Ab Anfang August 2009 konnten Interessierte den verlassenen Spreepark an jedem Wochenende während einer zweistündigen Führung in Gruppen besichtigen.
Aktuell wird an einer „Neuauflage“ des Freizeitparks gearbeitet, ob es dieses mal klappt wird sich zeigen.

(Bild: Wikepedia)

Camelot (England):

Im englischen Lancashire gab es einen Freizeitpark, der größtenteils um die Legende um Camelot und
seinen König Arthur handelte. Dieser Park bekam etliche Preise als schlechtester Freizeitpark in Europa und dies führte schließlich zu finanziellen Schwierigkeiten und der Schließung.


(Bildquelle: camelot_theme_park)

Geauga Lake Amusement Park (USA):

Im Jahr 1889 wurde der Geauga Lake Park unter dem Namen Six Flags Ohio im Bundesstaat Ohio gegründet.
118 Jahre danach schloss dieser seine Tore, aufgrund das dieser nicht mehr so gut lief, auch dem neuen Wildwater Kingdom Park erging dasselbe Schicksal.
 


(Bildquelle: Tripsavvy)

Wonderland Amusement Park (China):

China wollte in der Nähe von Peking einen Freizeitpark bauen, der Disneyland auf Augenhöhe begegnen sollte.
Der Park wurde nie fertiggestellt, da die Landbesitzer so viel Geld verlangten, dass der Park sein Vorhaben aufgeben musste.
Die gebauten Gebäude wurden  fast alle abgerissen, nur das unfertige Schloss blieb stehen.
 

(Bildquelle: Wikipedia)

Enchanted Forest (USA):

An der Route 40 in Elllicott City gab es einen Freizeitpark der hieß Enchanted Forest, dieser wurde 1955 eröffnet und das nur einen Monat nach der Eröffnung vom Disneyland.
Der Park wurde vom Eigentümer 1988 verkauft, wieder eröffnet und 2005 dauerhaft geschlossen, es erinnern nur noch wenige Relikte an diesen früheren Märchenpark.
 


(Bildquelle: Wikipedia

Fun Spot of Angola (USA):

 

Im Bundesstaat Indiana, wurde 1956 der Fun Spot of Angola Freizeitpark eröffnet und aufgrund dessen, dass dieser kein Profit machte, 2008 geschlossen.
Das einzige was als Erinnerung blieb, war der berühmte Retro Autoscooter.


(Bildquelle: Wane 15)

Land of Oz (USA):

Viele wird dieser Freizeitpark noch ein Begriff sein, allein der gelb gepflasterte Weg der zum Eingang des Freizeitparks führte, birgt viele Erinnerungen.
Der Park eröffnete 1970 im Bundesstaat North Carolina und wurde nach dem Film „The Wizard of Oz“ – Der Zauberer von Oz aufgebaut.
Nach der Schließung im Jahr 1980 verfiel ein Großteil der Gebäude im Park, Requisiten wurden zerstört, gestohlen oder den Elementen ausgesetzt. Ein Teil des Parks blieb erhalten, darunter der größte Teil der gelben Backsteinstraße, einige Munchkin-Häuser und der Kostüme und Teile des Hexenschlosses.
 

(Bildquelle: Reddit/Psychological-Ice812)

Encore´s Garden (Taiwan):

In Taichung der drittgrößten Stadt Taiwans lag dieser Freizeitpark inklusive eines Wasserparks, dieser lockte Millionen von Besuchern an und wurde 1981 eröffnet.
Dieser Park schloss ausnahmsweise mal nicht zwecks schlechten Profits, sondern aufgrund eines starken Erdbebens der Stärke 7,7 im Jahr 1999.
Das Erdbeben zerstörte große Flächen des Parks und kostete ca. 2400 Menschen in der Stadt und im Umland das Leben, der Park wurde danach nicht wieder aufgebaut und der Natur überlassen.
 


(Bildquelle: Words I Lived)

Joyland Amusement Park (USA):

1949 öffnete der größte Vergnügungspark in Kansas USA seine Tore.
Das Riesenrad, das von der Eli Bridge Company hergestellt wird und dort seit seiner Eröffnung im Jahr 1949 in Betrieb gegangen ist, hatte Mitte April 2004 einen Unfall, bei dem ein 13-jähriges Mädchen 9 m in die Tiefe stürzte und schwer verletzt wurde.
Aufgrund wirtschaftlicher Probleme und Sicherheitsbedenken musste der Park für die Saison 2004 geschlossen werden. Das Interesse stieg 2006 erneut, als ein in Seattle ansässiges Unternehmen, die T-Rex Group, es mietete, um Teile davon zu restaurieren und zu eröffnen. Aufgrund finanzieller Bedenken wurde das Projekt nicht weiter realisiert. Seitdem stand es leer und verfiel. Seit seiner Schließung im Jahr 2004 war es Opfer von Vandalismus und Plünderungen.
 


(Bildquelle: Pinterest)

Greenlandpark (Italien):

Dieser Park wurde 1964/65 in der Nähe von Mailand fertiggestellt, die ersten Jahre verliefen für diesen Park prächtig, bis das gesamte Areal durch Fehlmanagement, illegale Aktivitäten und Verstöße gegen Sicherheitsbestimmungen in die Schlagzeilen rückte.
Am Ende wurde der Park 2009 durch diverse Streitigkeiten über das Eigentum auf dem Areal geschlossen.
 


(Bildquelle: Der Muger)

 Louden Castle Theme Park (Schottland):
Von 1995 bis 2007 hatte der Louden Castle Theme Park in Schottland seine Pforten geöffnet.
Ein tragisches Unglück bei dem ein 18-jähriger 2007 aus einer Achterbahn geschleudert und 24 Meter in die Tiefe stürzte und kurz darauf starb wurde dem Park zum Verhängnis, da die Besucherströme schnell nachgelassen haben obwohl der Parkchef freigesprochen wurde.
 


(Bildquelle: The Herald)

 Park Albanoel (Brasilien):

Ja, es gibt auch einen stimmigen Weihnachtsfreizeitpark!
1998 wurde der weihnachtliche Themenpark von Albano Reis  eröffnet, dieser war auch selbst als Weihnachtsmann tätig und verteilte Freude und Geschenke an Kinder.
Leider wurde der Gründer des Parks auf einer Straße vor dem Park von einem Touristen 2004 tödlich angefahren und der Park musste daraufhin schließen.
Eine sehr traurige Geschichte leider.
 


(Bildquelle: Wikipedia)

Cementland (USA):

Bildhauer Bob Cassily hatte große Träume mit dem Gelände, das vier Hektar groß war und einer ehemaligen Zementfabrik gehörte.
So entstand eine Art Schloss und ein Innenhof mit verschiedenen Skulpturen.
Als der Park aber noch im Bauprozess im Jahr 2011 war, verstarb Bob Cassily plötzlich auf dem Gelände und es gab viel gemunkel um seinen Tot, man ging damals von einem Unfall aus.

2014 zerstörte ein Feuer weite Teile des Parks, sodass es als einsturzgefährdet eingestuft wurde.

Im Jahr 2016 wurde ein Autopsiebericht veröffentlicht, in dem die Todesursache auf einen Mord hinwies.
In diesem soll er wohl zu Tode geprügelt worden sein, aber dem wurde nie nachgegangen.
 


(Bildquelle: Wikipedia)

Nara Dreamland (Japan):

Das Nara Dreamland sollte an das kalifornische Disneyland herankommen und auch ähnlich aussehen.
Der Park wurde 1962 eröffnet und überzeugte die Besucher auf Anhieb und das ist nicht verwunderlich, da der Park sogar zunächst mit den Betreibern des Disneylands zusammen gearbeitet hatte.
Nach einem Streit in der Bauphase mit dem Disney Betreiber machte Nara Dreamland sein eigenes Ding und das gleich mit einem eigens entworfenen Maskottchen.
1983 eröffnete das Disneyland in Tokio und so nahm das Interesse an Nara Dreamland stetig ab.
Aber es kam noch schlimmer für diesen Freizeitpark, 2001 eröffnete das Universal Studio in Osaka, dieser Freizeitpark hatte nur 40 Kilometer Entfernung zu Nara Dreamland und besiegelte somit sein Ende im Jahr 2006.
 

(Bildquelle: Travelbook)

Lake Dolores Waterpark (USA):

Der Lake Dolores Waterpark wurde 1962 eröffnet und lief sehr gut, bis der Park aufgrund von sinkender Besucherzahlen in den 80er wieder schloss.
1990 wurde der Park weiterverkauft und in den Namen „Rock-A-Hoola“-Freizeitpark umbenannt, nach drei Saisons machte der Park über drei Millionen Dollar Schulden.
Außerdem wurde ein Mitarbeiter des Parks durch einen Unfall querschnittsgelähmt und erhielt 4,4 Mio.  Dollar Schmerzensgeld, somit war dem Park danach dem Untergang geweiht.
 


(Bildquelle: Wikipedia)

Hard Rock Park – Freestyle Music Park (USA):

Im Bundesstaat South Carolina gelegen, wurde der Hard Rock Park am 15.4.2008 mit einem „Eagles“ und „The Moody Blues“ Konzert eröffnet.
Aufgrund finanzieller Probleme und das der Park sich viel Geld geliehen hat und die Investoren nicht überzeugen konnten mehr zu investieren, musste der Park aber bereits im September wieder schließen.

Am 23.5.2009 wurde der Park unter dem neuen Namen „Freestyle Music Park“ wiedereröffnet, um kurz danach wieder geschlossen zu werden.
Der Park hatte wiederum mit finanziellen Problemen zu kämpfen und dieses mal auch mit Klagen.


(Bildquelle: Wikipedia)

Fränkisches Wunderland (Deutschland):

Zwischen Bayreuth und Nürnberg lag der Freizeitpark „Fränkisches Wunderland“, dieser öffnete im Pfingsten im Jahr 1976 und seitdem ist der Park stetig gewachsen.
2014 wurde der Park während der gesamten Saison nicht ein einziges mal geöffnet und es wurden sogar einige Fahrgeschäfte abgebaut, die Neueröffnung, die ursprünglich für 2015 geplant wahr wurde nicht realisiert.
Ab 2016 wurden einzelne Veranstaltungen zugelassen und es gab weitere Pläne für den Erhalt des Freizeitparks.

Am 8.3.2022 wurde laut einer Pressemitteilung der Park von Robert Dahl erworben, dieser will das Gelände künftig als Karls Erlebnis-Dorf Plech betreiben, die Eröffnung ist für 2026 geplant.


(Bildquelle: Parkerlebnis.de)

Gulliverlandia (Italien):

Dieser Freizeitpark schloss erst vor kurzem, nämlich im Jahr 2018.
Damit war der Freizeitpark genau 18 Jahre geöffnet und lag nahe eines Wasserparks, den der Besitzer Sergio Vacondio bereits in den Achtzigerjahren ins Leben gerufen hatte.
Der Park hatte zwar nicht die großen Attraktionen, konnte aber mit einer guten Vielfalt aufwarten.
Mit der Zeit wirkte es aber auf die vielen Besucher in die Jahre gekommen und die wirtschaftliche Situation machte eine weitere Saison im Jahre 2019 unmöglich.


(Bildquelle: Aquasplash, Gulliverlandia)

Tivoli World (Spanien):

Das Tivoli World wurde am 20.5.1972 vom Dänen Ben Olsen eröffnet, dessen Name des symbolträchtigen Kopenhagener Vergnügungsparks Tivoli Gardens übernahm.
Das Jahr 2016  füllte so manch ein Tagesblatt, beim Freifallturm versagten die Bremsen und es wurden 12 Menschen leicht verletzt und 4 Personen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.
Im Jahr 2020 wurde der Park für zahlungsunfähig erklärt, die Schulden waren mit fast 8 Millionen Euro enorm und machten eine Wiedereröffnung unmöglich.


(Bildquelle: Malagaweb)

CentrO. Park (Deutschland):

Dieser Freizeitpark ist ein kleiner Park, der in Verbindung mit dem CentrO-Shopping Centre entstanden ist,
es eröffnete 1996 in Oberhausen.
Der bisherige Betreiber des Geländes zog sich zurück und der Betrieb wurde an Merlin Entertainments Group abgegeben.

Im Sommer 2018 sollte der Vertrag mit Merlin Enterteainments aufgelöst und dem CentrO wieder die Verantwortung gegeben werden. Pläne für eine Folgenutzung lagen nicht vor und somit wurde der Park 2019 vollständig gesperrt und Attraktionen zurückgebaut.
Im Jahr 2022 war die Eröffnung eines Karls Erlebnis-Dorfes geplant, was bis dato noch nicht fertigstellt wurde.


(Bildquelle: Wikipedia)

Freizeitpark Kirchhorst (Deutschland):

Der Freizeitpark Kirchhorst war ein Freizeitpark in der Nähe von Hannover, der 1971 unter den Namen „Blumenland“ eröffnet und 1977 aufgrund des irreführenden Namen zu „Wunderland“ umbenannt wurde.
Dieser Freizeitpark besaß sogar eine große Looping Achterbahn und rasante Fahrgeschäfte, die man auch von Jahrmärkten kannte.
Nach nur 14 Jahren musste der Park schließen, der Parkpreis war am Ende zu hoch und die Besucher wurden immer weniger, die Attraktionen wurden nach der Schließung abgebaut und an Parks rund um die Welt verkauft.


(Bildquelle: Wikipedia)

Vidám-Park (Ungarn):

Im Jahr 1950 öffnete der Freizeitpark Vidám-Park der in wörtlicher Übersetzung „glücklicher Park“ genannt wird seine Tore in Budapest und das mit etwa 34 Attraktionen.
Der Park wurde jährlich von 1 Mio. Menschen besucht und war Ungarns einziger größter Vergnügungspark.
Im Vidám-Park gab es drei Achterbahnen, darunter eine Holzachterbahn, die als eine der zehn verbleibenden Seitenreibungsachterbahnen der Welt galt.
Am 4. November 2013 musste der Park aufgrund finanzieller Schwierigkeiten seinen Parkbetrieb aufgeben.


(Bildquelle: Hongaarskinderplezier)

Freizeitpark Ittertal (Deutschland):

Dieses mal gehen wir wieder nach Deutschland, genauer gesagt in die Großstadt Solingen.
Dort eröffnete im Jahr 1898 der Freizeitpark Ittertal seine Tor für Besucher.
Dieser historische Freizeitpark besaß noch ein historisches Wasserkarussell aus dem Jahr 1907,
jährlich besuchten den Park 50.000 Gäste.
Ab dem Jahre 1997 fanden mehrere Besitzerwechsel statt, bis es im Jahr 2002 in das Eigentum von Bruno Schmelter überging, dieser machte einige Renovierungsarbeiten und eröffnete den Park unter den neuen Parknamen „Familien-Paradies Ittertal“ wieder.

Im Jahr 2016 erklärte der Eigentümer des Parks, aus Altersgründen den Park wieder verkaufen zu wollen.
Ab dem Jahr 2019 blieben die Tore des Parks geschlossen, falls ein Käufer sich gefunden hätte, hätte das Areal auf Dauer auch kein Freizeitpark mehr erbaut werden dürfen.
Es wurde nach der Schließung eine Initiative zum Erhalt des Parks gegründet, die erreichen konnte, dass der Park in seiner ursprünglichen Form erhalten bleibt.


(Bildquelle: Wikipedia)

Märchenwald Berlebeck (Deutschland):

Es gab in Berlebeck (zwischen Detmold und Paderborn), einen Märchenpark, den ihr sicherlich noch nicht kanntet. Dieser wurde Ende der 40er/Anfang der 50er Jahre eröffnet und schloss 1983. Dieser Park zog früher vor allem Familien mit Kindern an, auf dem Gelände gab es einen Kiosk in Pilzform, einen Streichelzoo und unzählige Märchenhäuschen und zog bis zu 30.000 Besucher jährlich an.

Wüsste man nicht, dass es dort einen Märchenpark gegeben hat, so würde man das heute nicht mehr erkennen. Die Zeit überdauerten nur unzählige Treppenstufen im Wald, einige Fundamente und wenn man ganz genau sucht, findet man noch diverse Kleinteile auf dem Boden, die vom Park stammen.

Die Parkinhaber verkauften das Grundstück 1978 an einen Holländer, da sie diesen Park nicht aufrechterhalten konnten, da eine Erweiterung unmöglich war.
Der Holländer schloss das Grundstück 1983, da eine Erweiterung sowie Erfüllung städtischer Auflagen nicht umgesetzt werden konnte. Danach wurde die Anlage sich selbst überlassen, Sachen wurden von Unbekannten gestohlen und der Parkinhaber ist abgehauen, wer die Anlage abgebaut hat, ist unklar.


(Bildquelle: Steffi G.)


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