Wie bereits auch schon im Efteling-Bereich bei uns erwähnt und diskutiert wird, testet Efteling gerade ein angepasstes Boot für die Wasserachterbahn „De Vliegende Hollander“…
Der Freizeitpark Efteling experimentiert mit einem angepassten Boot für die Attraktion „De Vliegende Hollander” (Der fliegende Holländer). Seit der Eröffnung der Wasserachterbahn im Jahr 2007 werden Boote mit vierzehn Sitzplätzen verwendet: vier Reihen mit drei oder vier Sitzplätzen. Derzeit hat eines der elf Boote eine andere Aufteilung.
Die Boote von „De Vliegende Hollander” wurden vor fast zwanzig Jahren mit Blick auf eine Kinoanordnung entwickelt. Die Idee hinter der auffälligen Drei-Vier-Drei-Vier-Anordnung war, dass die Passagiere nicht auf die Rückenlehne ihres Vordermanns schauen sollten.
In der Praxis führt die etwas komplizierte Anordnung manchmal zu einer geringeren Auslastung als gewünscht, da Sitze frei bleiben. Man versucht, dieses Problem mit einem speziellen Testboot zu lösen, in dem vier Reihen mit jeweils vier Plätzen installiert sind. Pro Fahrt können somit nicht vierzehn, sondern sechzehn Besucher mitfahren.
Kürzere Wartezeiten
Die höhere Kapazität führt zu kürzeren Wartezeiten. Derzeit wird das umgebaute Boot auf Probefahrten getestet. Der Fliegende Holländer ist seit Anfang Januar wegen jährlicher Wartungsarbeiten geschlossen. Die Attraktion wird voraussichtlich am Freitag, dem 27. März, wieder geöffnet. „Bei der Wiedereröffnung wird das Testboot zum Einsatz kommen”, bestätigt ein Sprecher gegenüber dem Portal Looopings.
Wenn sich das Konzept als erfolgreich erweist, können auch die anderen Boote umgerüstet werden. Die Boote des Fliegenden Holländers wiegen jeweils etwa 5000 Kilogramm. Sie legen eine Strecke von 420 Metern zurück, einschließlich zweier Unterwasserwechsel vor und nach der Station. Die Attraktion wurde damals vom unerfahrenen niederländischen Hersteller KumbaK geliefert.
Intamin
Da das Unternehmen anhaltende technische Probleme nicht in den Griff bekam, musste die liechtensteinische Firma Intamin hinzugezogen werden, um eine Lösung zu finden. Auch heute noch ist der Wassercoaster eine der störanfälligsten Attraktionen im Park.
Efteling investiert in letzter Zeit auffallend viel in Kapazitätserweiterungen. So wurde kürzlich ein dritter Zug für die Python angeschafft und die Boote der Gondoletta wurden durch neue Exemplare mit einer zusätzlichen Bank ersetzt.
Bildquelle: Efteling