Freizeitparks im Test

Nahe Paris soll ein Manga-Vergnügungspark entstehen, bei der Saudi-Arabien investieren möchte. Laut französischem Präsidialamt wurde bereits eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet. Die Investition sieht drei Freizeitparks vor, das mit sechs Milliarden Euro angesetzt wird, von den drei Vergnügungsparks soll sich einer an die Animeserie „Dragon Ball“ anlehnen.
Die Größe soll sich an das bekannte Disneyland Paris anlehnen und in der Nähe von Cergy-Pontoise nordwestlich von Paris entstehen, dabei sollen 22.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die Idee zum Freizeitpark kam vor einem Jahr, bei einem Besuch von Macrons in Saudi-Arabien mit Saudis Kronprinz Mohammed bin Salman, dabei sollen beide wohl die gleiche Begeisterung von Freizeitparks und dem Anime teilen. Frankreich hat sich mit dem Besuch vom letzten Jahr an Saudi-Arabien angenähert und nicht erst da kam schon scharfe Kritik auf.

Die Kritik besteht daraus, das die US-Geheimdienste dem Kronprinzen bei der Ermordung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi zugeschrieben hatte, ebenso gab die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ an, das sich derzeit in Saudi-Arabien 18 Journalisten im Gefängnis befinden, ebenso wurden 2025, 356 Menschen hingerichtet.
Saudi-Arabien versucht mit solchen Projekten sein Image aufzubessern, dazu zählt auch die Fußball-Weltmeisterschaft 2034.

Die Kritik, warum man ausgerechnet an dieses Land so ein Projekt vergeben möchte wies Macrons Büro laut „France 24“ zurück und antwortete:
„Zu keinem Zeitpunkt versuchen wir, wenn wir ein Projekt anziehen, anderen Belehrungen zu erteilen.“

Bildquelle: Qiddiya Investment Company