Ein 52-jähriger Security-Mitarbeiter des Free-Fall-Towers (Hangover) wurde von einer Gondel des Fahrgeschäfts aus 85 Meter am Montagabend gegen 21:50 Uhr getroffen und eingeklemmt. Der aus Serbien stammende Mann wurde nach einer Wiederbelebung unter einer laufender Reanimation ins Krankenhaus gebracht, dieser starb kurze Zeit später. Mit welcher Geschwindigkeit der Mitarbeiter getroffen wurde ist unbekannt, die Gondeln können eine Geschwindigkeit von 90 Kilometer erreichen, die am Ende aber stark abbremsen. Der Mitarbeiter habe sich im verbotenen Bereich aufgehalten, die bei einer Fahrt nicht betreten werden darf. Das Kommissariat 13 der Münchner Kriminalpolizei ist für den Fall zuständig und hat die Ermittlungen aufgenommen, ein Ergebnis wird aber wohl erst in ein paar Wochen erwartet. Die Polizei bat Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich zu melden.
„Unser ganzes Team ist geschockt und entsetzt“
Die Betreiberfamilie gab eine Pressemitteilung heraus, darin hieß es, das man mit der Polizei und Staatsanwaltschaft eng zusammenarbeiten würde, um schnell Klarheit zu bekommen und Konsequenzen ggf. daraus zu ziehen. Auch erklärte Dirk Metz, der Sprecher der Betreiberfamilie Schneider: „Unser ganzes Team ist geschockt und entsetzt“.
Yvonne Heckel, Sprecherin der Veranstaltungsgesellschaft der Münchner Schausteller, zeigte sich bestürzt und sagte dem Bayerischen Rundfunk: „Wir sind eine große Wiesnfamilie und die Anteilnahme, egal von welchem Bereich, sei es von denen, die für den Strom oder für den Müll zuständig sind, die Beileidsbekundungen, waren enorm heute früh und die Kollegen, die sind sprachlos“, am Donnerstag solle es im Rahmen des Schaustellergottesdienstes Raum und Zeit geben, um den Kollegen zu trauern.
Ob und wann die Fahrattraktion wieder öffnen kann, weiß keiner, Schausteller-Sprecherin Heckel gab aber beim BR an, das, wenn es keine technischen Probleme gewesen seien, man auf alle Fälle wieder öffnen wird. Nun wird es aber von allen möglichen Sicherheitsbehörden Bestandsaufnahmen geben, gab diese auch an und diese sollen sich die Zeit nehmen, die sie brauchen.