Freizeitparks im Test

Im Freizeitpark Six Flags Over, im US-Bundesstaat Georgia, ist ein Familienvater nach einem Achterbahnsturz gestorben. Dieser stürzte von der Achterbahn „Goliath“ aus 60 Metern in eine Geisterattraktion. Laut Zeugen gibt es wohl auch ein makaberes Erinnerungsfoto der Achterbahn, die vielen Fahrende danach sehen konnten. Die Behörden haben keine Einzelheiten zur Ursache des Vorfalls veröffentlicht, auch wird Rücksicht auf die Privatsphäre der Familie gelegt, was aber noch bekannt ist, das es wohl viele weitere verletzte gab.

Ein Sprecher des Parks sagte in einem Interview: „Wir sind zutiefst betrübt über den Vorfall mit dem verunglückten und arbeiten mit den örtlichen Behörden zusammen um schnellstmöglich Klarheit zu bekommen.“
Schon im Jahr 2006, der Eröffnung der Achterbahn starb ein 45-jähriger Mann nach einer Fahrt auf dieser Achterbahn, Michael Corry aus Birmingham (US-Bundesstaat Alabama) wurde nach der Fahrt ohne Atmung vorgefunden, dieser war auch nicht mehr ansprechbar, da dieser während der Fahrt das Bewusstsein verloren habe. Trotz Versuche ihn zu retten, starb dieser später im Krankenhaus, als Hauptursache seines Todes wurde ein angeborener Herzfehler festgestellt.

Bei der Achterbahn „Goliath“, auch als „Hypercoaster“ bezeichnet, wurde 2006 eröffnet und noch im selben Jahr zur viertbesten neuen Fahrattraktion des Jahres gewählt. Mit fast 61 Metern Höhe, einer Streckenlänge von 1365,5 m und einer Höchstgeschwindigkeit von fast 113 km/h, ist Sie eines der Aushängeschilder des Freizeitparks. Die Baukosten betrugen 20 Millionen US-Dollar.

Laut dem Verband IAAPA (International Association of Amusement Parks and Attractions) liegt die Wahrscheinlichkeit, bei einer Fahrt mit einer fest installierten Fahrattraktion in Nordamerika schwer verletzt zu werden, bei etwa eins zu 15,5 Millionen Fahrten.

Bildquelle: BNO News